Strände in Neuseeland

Einige haben einen eher rauen Charme mit Wellen und angeschwemmten Holz, einige sind echte Paradiese für Surfer und andere wirken wie aus dem Bilderbuch mit ihrem goldgelben Sand und dem türkiesblauen Wasser: Die Strände in Neuseeland sind mal echte Perlen und mal wilde Schönheiten.

Strand: am 90 Mile Beach

Besuchergenerationen geben ihre persönlichen Listen der Besten und Geheimtipps weiter. Wir zeigen einige der Top Strände in Neuseeland, die unbedingt einen Besuch wert sind. Dessen ungeachtet gibt es auf jeder Reise ganz sicher Strand-Entdeckungen abseits der Pfade.

 

Strände der Coromandel-Halbinsel

Zwei echte Berühmtheiten unter den neuseeländischen Stränden liegen auf der Coromandel-Halbinsel: Der Hot Water Beach und die Cathedral Cove.

Die Cathedral Cove ist ein Felsbogen dessen Deckenform an eine Kathedrale erinnert. Vor dem Strand sind Felsnadeln im Wasser. Spannend zum Anschauen und für Fotos!

Der Hot Water Beach liegt in der Mercury Bay: Unter dem Strand befinden sich heiße Quellen, bei Ebbe sprudelt das Wasser nach oben. So kann man sich ein Loch buddeln, das zu einer warmen Wanner wird.

Hot Water Beach

 

Der 90 Mile Beach

Der Strand ist ganze 88 Kilometer lang und liegt ganz im Norden der Nordinsel auf dem Weg nach Cape Reinga. Das Besondere: Der 90 Mile Beach ist eine offizielle Straße, gut zu erkennen an den Reifenspuren im Sand. Aber Vorsicht, Mietwagen sind hier in der Regel nicht versichert, aus gutem Grund. Weiteres Highlight im Norden des Strandes sind die großen Sanddünen (Te Paki Sand Dunes).

90 Mile Beach

 

Westküste vor Auckland

Nicht einmal eine Autostunde von Auckland entfernt liegt eine Reihe von abgelegenen Stränden: Whatipu, Karekare, Piha, Bethells und Muriwai mit dunklem Sand und noch einer kleinen Portion Wildheit.

Piha ist der beliebteste und vielleicht Schönste dieser Strände. Der Lion Rock teilt den Strand mit dem dunklen Vulkansand, auf ihn kann man hinaufklettern und den Blick genießen. Auf dem einen Strandabschnitt tummeln sich vor allem Surfer, auf dem anderen gibt es einen Lifeguard und man kann schwimmen. Wer hier badet, sollte allerdings vorsichtig sein, es gibt Strömungen die ungeübten Schwimmer zum Verhängnis werden können.

 

Bay of Plenty, Mount Maunganui

Direkt am Fuß vom Mount Maunganui liegt der lange weiße Traumstrand am türkisfarbenen Wasser. Der Ocean Beach ist einfach schön und perfekt zum Entspannen, Spazieren, Baden und Surfen. Außerdem gibt es nette Cafés den Strand entlang. Der Ocean Beach ist sehr gut von Auckland zu erreichen.

 

Abel Tasman National Park

Es sind vor allem die Strände mit dem goldgelben Sand, die den Abel-Tasman-Nationalpark so bekannt machen. Die meisten der Strände sind nur durch lange Wanderungen oder mit dem Boot (also Wassertaxi oder Kajak) zu erreichen – entsprechend leer und idyllisch sind sie.

Tolle Strände gibt es in der Anchrorage Bay, der Torrent Bay, Bark Bay und Totaranui.

Durch den Nationalpark führt übrigens einer der Great Walks.

Im Abel Tasman Nationalpark

 

Wellington, Oriental Bay

Direkt in der Stadt liegt die schöne Bucht Oriental Bay mit ihrem Badestrand. Sie öffnet sich in Richtung Norden, also der Mittags-Sonne entgegen – perfekt für den Badeausflug in Wellington.

 

Dunedin, Tunnel Beach

Ein Farmer baute hier in den 1870er Jahren einen Tunnel in diese Bucht an den Strand, damit seine Kinder schwimmen gehen konnten. Auch wenn das Wasser hier kalt ist und es Strömungen gibt, ist der Strand mit den Klippen und dem Felsbogen toll und ideal für Strandspaziergänge.

 

Catlins, Curio Bay

Es gibt mehrere ruhige Sandstrände in den Catlins. Die Curio Bay ist etwas Besonders: Auf der einen Seite liegt ein versteinerter Wald im Wasser, die fossilen Holzstrukturen sind gut zu erkennen. Auf der anderen Seite liegt ein toller Sandstrand, der u.a. gut geeignet ist zum Surfen.

 

Curio Bay
 

Cape Farewell, Wharariki Beach

Abgelegen liegt er ganz im Norden der Südinsel am Ende der einzigen Straße: Über Farmland gelangt man zum Wharariki Beach mit seinen beeindruckenden Dünen, den marmorierten Sandmustern und den Felsen bzw. Felsbögen die vor dem Strand im Meer liegen. Beeindruckend und sehenswert und abseits der meistbefahrenen touristischen Routen.

Wharariki Beach

 

Moeraki

Zwei Highlights gibt es in Moeraki: Zuallererst die Moreaki Boulders, Kugeln aus Stein, die aufgereiht am Strand liegen. Sie sind mit Mustern überzogen und im Inneren hohl, ein echtes Naturphänomen. Einige Meter weiter, am Katiki Point Leuchtturm gibt es einen Unterstand, um die Gelbaugen-Pinguine zu beobachten.

Moeraki Boulders

Karte der Strände